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2014

Das Jahr, in dem alles begann.
Wenn man keinen vernünftigen und bezahlbaren Whisky-Adventskalender zu kaufen bekommt, muss man sich eben selbst einen "basteln".
Nachdem Sven und ich innerhalb von nur drei Tagen genug "Verückte" gefunden hatten, die das Projekt mitfinanzieren, begann im Oktober die Vorbereitung. Jens wurde als Sachverständiger mit der Auswahl des Whiskys beauftragt und ich fand diese wundervollen Kisten, die Platz für 24 kleine Flaschen bieten.
An einem Sonntag im November brauchten wir zu dritt sechs Stunden, um den Whisky aus 24 großen in 432 kleine Flaschen zu füllen. Nun musste nur noch die Internetseite erstellt werden und die Adventzeit konnte kommen.
Mit dem Auchentoshan Three Wood, dem 12-jährigen Old Pulteney und dem ebenso alten Glengoyne lagen am Ende eher preiswerte Kandidaten in Front.

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2015

Schon im Januar war klar, daß es eine zweite Runde für unser Baby geben wird.
Alle Teilnehmer des Vorjahres blieben an Bord und es kamen immer neue Nachfragen dazu. So beschlossen wir schon im Frühjahr, die Auflage zu verdoppeln. Wir hatten etwas mehr Zeit für die Auswahl der neuen Whiskys und für die Pflege der Internetseite. Auch die Aufkleber an den Kisten wurden durch schicke Schilder ersetzt.
Und wieder wurde unser Wintergarten für einen Sonntag im November zum Abfüllraum. Dank der Erfahrung von 2014 benötigten wir für das Befüllen der nun 864 Flaschen genau so lange wie im Jahr zuvor.

Das Ranking gewann die Distillers Edition von Dalwhinnie klar vor dem Glenmorangie Nectar d'Or.

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2016

Auch in diesem Jahr wuchs die Nachfrage nach unserem Adventskalender weiter. Aber diesmal fiel uns die Entscheidung, die Auflage noch einmal auf nun 54 Kisten zu erhöhen, wirklich nicht leicht. Am Ende entschieden wir uns doch dafür, und so mussten nochmals Kisten nachbestellt werden.
Den Sommer nutzte ich, die Internetseite ein weiteres mal komplett umzukrempeln.
Am ersten Sonntag im November benötigten wir dann 9 Stunden, um aus 72 großen Flaschen 1296 kleine Fläschchen abzufüllen. Dabei stießen wir nicht nur an unsere Grenzen, sondern auch an die des zur Abfüllung dienenden Wintergartens.

Auch in diesem Jahr setzte sich eine Distillers Edition durch. Der Oban lag am Ende vor dem 16-jährigen Benriach und dem The Deveron 18 Jahre.

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2017

Im nunmehr vierten Jahr gab es zum ersten mal keine Erhöhung der Auflage. Nicht nur der logistische Aufwand, auch das finanzielle Risiko hätten den Rahmen eines Spaßprojekts, welches keinerlei Gewinnabsichten hegt, gesprengt.
Auch sonst gab es nur wenig Veränderungen. Als eine davon wurden in dieser Ausgabe auch Whiskys von Brennereien verwendet, die in den vorhergehenden Jahren schon vertreten waren. Zum anderen waren wir durch intensiven Preisvergleich und "Schnäppchenkäufe" in der Lage, auch höherwertige Whiskys erwerben zu können, ohne den Ausgabepreis zu erhöhen.

Das schlug sich auch in der Gesamtwertung nieder. Mit den beiden 17-jährigen  Balvenie Double Wood und Old Pulteny lagen am Ende die mit Abstand teuersten an der Spitze.

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2018

In diesem Jahr konnten wir unser fünfjähriges Jubiläum feiern. Unglaublich! Wer hätte gedacht, dass sich aus einer "Schnapsidee" mal ein so ein langlebiges Projekt entwickeln wird? Wir jedenfalls nicht.

Die Auflage blieb mit 54 Kalendern stabil und auch sonst haben wir nur wenig am mittlerweile bewährten Konzept verändert.

Die Rangliste führten am Ende zwei Vertreter der höheren Preisregion an. Der 20-jährige Tullibardine gewann mit großem Abstand vor dem Macallan Sienna. Den dritten Platz belegte der 15-jährige Glengoyne aus dem mittleren Preissegment ganz knapp vor dem gleichaltrigen und mit um die 30€ sehr preiswerten Dalwhinnie.

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2019

Auch im sechsten Jahr konnte unsere bunte Mischung von Single Malt Whiskys aus allen Regionen Schottlands sowie aus den verschiedenen Preisregionen euren Gefallen finden. Selbst der Letztplatzierte der Rangliste hat mit einen Durchschnitt von über 3 Punkten eine eher positive Bewertung. Das bedeudet, daß sowohl die von einigen nicht so geliebten rauchigen Whiskys als auch die Kandidaten der unteren Preisregionen insgesamt durchaus zu überzeugen wussten.

Am Ende setzten sich aber auch in diesem Jahr die höherpreisigen Vertreter durch. Mit großem Abstand fand sich der 20-jährige BenRiach an der Spitze der Rangliste wieder. Auf den Plätzen folgten: Glen Garioch 15 Jahre Sherry Cask, Mortlach 16 Jahre Distiller's Dram und Craigellachie 17 Jahre.

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2020...

...das Jahr, das wohl allen nur als Coronajahr in Erinnerung bleiben wird.
Da man das Haus pandemiebedingt nur im Notfall verlassen sollte, nutzten wir die siebente Ausgabe unseres Adventskalenders für eine virtuelle Reise durch Schottland. Von Girven in den Lowlands im Süden über Carbost auf der Isle of Skye im Westen und Edderton in den nördlichen Highlands ging die Reise bis nach Brechin im Osten der Highlands.

Die Rangliste führten am Ende die länger gereiften Sorten an. Mit dem Arran siegte ein 21-jähriger vor dem 18 Jahre alten AnCnoc. Den dritten Platz belegte der Glenfarclas, der 21 Jahre in alten Sherryfässern reifen durfte, und auch der Loch Lommond Organic 17 Jahre reihte sich noch oberhalb der 4 Punktegrenze ein.

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